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ANTISTIN PRIVIN Augentr. 10 ml

ANTISTIN PRIVIN Augentr.
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Titel ANTISTIN PRIVIN Augentr.
Artikelnummer 1379065
Verfügbarkeit
Produktname Antistin-Privin
Darreichungsform Augentropfen
Monopräparat Nein
Pflanzliches Arzneimittel Nein
Traditionelles Arzneimittel Nein
Rezeptpflicht Nein

Rezeptarten
   
Ich zahle selbst Ich habe ein Privatrezept
 
Ich habe ein Kassenrezept und bin zuzahlungspflichtig Ich habe ein Kassenrezept und bin zuzahlungsbefreit
 
  Tipp: Diese Information finden Sie auf Ihrem Rezept.
  Info: Bitte beachten Sie die Preisänderung nach der Auswahl der Rezeptart.
 


Anwendungsbereiche
- Augenreizungen, z.B. durch Rauch, Wind, Zugluft
- Allergische Bindehautentzündung, z. B. Frühjahrskatarrh (Konjunktivitis vernalis) oder bei Heuschnupfen
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzliche Beschwerden wie Augen- oder Kopfschmerzen, eine Sehverschlechterung oder fliegende Punkte vor den Augen auftreten.
- Augenreizungen, z.B. durch Rauch, Wind, Zugluft
- Allergische Bindehautentzündung, z. B. Frühjahrskatarrh (Konjunktivitis vernalis) oder bei Heuschnupfen
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des/jedes Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Vermeiden Sie eine Berührung der Applikatorspitze mit Augen/Gesichtspartien oder Gegenständen.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollte die Behandlungsdauer nur 3 Tage betragen und nicht in hoher Dosierung erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern von 3-6 Jahren sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, erste Anzeichen sind Pupillenweitstellung, Übelkeit, Fieber, Krämpfe bis hin zum Herzstillstand. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
Wer? Einzeldosis? Gesamtdosis? Wann?

Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene 1 Tropfen 3-4 mal täglich verteilt über den Tag

Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt getragen werden.
Aufbewahrung
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie
- Koronare Herzkrankheit
- Bluthochdruck
- Stoffwechselerkrankungen, wie
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Adrenalin produzierender Tumor (Phäochromocytom)
- Trockenes Auge (Keratokonjunktivitis sicca)
- Erhöhter Augeninnendruck (Grüner Star), insbesondere Engwinkelglaukom
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden; falls es verschreibungspflichtig ist, evtl. auch nur im Rahmen einer stationären Behandlung.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen am Auge
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Kontaktdermatitis (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Herz-Kreislaufreaktionen, wie:
- Bluthochdruck
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Angina pectoris
- Kopfschmerzen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkonium oder Cetylpyridinium)!
- Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff (Benzalkoniumchlorid), der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Diese sollten deshalb frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder eingesetzt werden.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Es enthält den Wirkstoff Antazolin, der einer allergischen Reaktion auf Fremdkörper, wie Blütenpollen entgegenwirkt. So werden bei Allergikern auch nach dem Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen die allergischen Symptome, z.B. gerötete, tränende Augen vermindert. Zusätzlich ist der Wirkstoff Naphazolin enthalten. Dieser zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung der Schleimhäute und lässt sie abschwellen. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und Reizungen. Das Sehorgan reagiert nicht mehr allzu empfindlich auf helles Licht.

   



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